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Interview von Mag.(FH) Andreas Salcher, MSc

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Oft ist man sich nicht mal mehr bewusst, wie häufig man tagtäglich in 'konlikthafte' Situationen gerät. Sei es ein innererKonflikt, ob man am Morgen wenn der Wecker klingelt wirklich aufstehen 'will' oder ein äußerer Konflikt mit dem Partner, wohin es im nächsten Urlaub gehen soll. Konflikte im beruflichen Alltag erleben wir aber meisten viel bewusster, weil die Tragweite und Auswirkungen auch häufig größer sind, im Vergleich zu den 'Alltags-Konflikten' im Privatleben. Daher fasziniert mich die Thematik der Konflikte in der Wirtschaft.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Da würde ich an erster Stelle die Empathie setzen. Sich in die Lage der jeweiligen Partei versetzen zu können ist eine wichtige Voraussetzung um einen Konflikt in seiner ganzen Dimension richtig erfassen zu können.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Mich hat es motiviert meine breiten Erfahrungen und meine Ausbildungen kombiniert anzubieten. Daraus ist dann mein Angebot als Wirtschaftsmediator entstanden.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Den Start meiner Selbständigkeit. Ich habe, vielleicht auch unbewußt, über 25 Jahre darauf hingearbeitet einen für mich maßgeschneiderten Job zu finden. Das ist mir mit der Selbständigkeit gelungen.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Mediation und vor allem die Wirkung der Mediation ist noch viel zu wenig bekannt. Oft wird es immer noch mit Medidation verwechselt. Kommunikation und verstärkt öffentliche Informationen könnten helfen das Interesse zu steigern.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Selbstverständlich. Oft sind Lösungen überhaupt nur mit Unterstützung durch andere Kollegen möglich. Es ist wichtig einerseits seine eigenen Grenzen zu kennen und andererseits bei den Parteien keine Verwirrung zu stiften, durch einen zu häufigen Rollenwechsel.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Um das Thema Mediation mehr 'vor den Vorhang' zu bringen, leiste ich auch gerne mit Seminaren und Vorträgen einen Beitrag.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Wenn es mir gelingt durch meine Arbeit einen Beitrag zu einer besseren und faireren Wirtschaft zu leisten, dann wäre mein Ziel völlig erreicht.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Glück ist für mich ein Gefühl der Freiheit, Sorglosigkeit, Unbekümmertheit. Man ist völlig in der Gegenwart , genießt jede Sekunde, jeden Atemzug und würde die Zeit am liebsten anhalten. Ein vielleicht eher seltenes, dafür umso schöneres Gefühl.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Gesundheit, Zufriedenheit und vielleicht noch eine Fee mit drei Wünschen ;-)

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Nachdem Gegenstände gefragt sind, sage ich jetzt bewusst nicht 'meine Frau' ;-) - die kommt ja auf jeden Fall mit.

Als Gegenstände würde ich vermutlich ein Schweizer Taschenmesser, Survival-Handbuch und ganz viel Sonnencreme mitnehmen.


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Mein Ziel ist es das Leben zu leben, zu lieben, zu lernen und ein Vermächtnis zu hinterlassen.

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

vielleicht 'Von wem würden Sie gerne mal zum Mittagessen eingeladen werden?'

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

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